Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2777
Obermarchtal (Alb-Donau-Kreis)

Die katholische Dorfkirche St. Urban in Obermarchtal

Die katholische Dorfkirche St. Urban liegt außerhalb des Stiftsbezirks Obermarchtal. Die Ursprünge reichen ins 10. Jh. zurück, als draußen vor der Burg die Pfarrkirche St. Maria gegründet wurde, so daß man einerseits die Stiftskirche St. Peter und Paul und die die Pfarrkirche St. Michael innerhalb der Burg und andererseits die am 11.2.998 geweihte Marienpfarrkirche für die außerhalb der Klostermauern lebenden Pfarrangehörigen hatte. Anläßlich eines Umbaus wurde das Patrozinium geändert und die Kirche dem hl. Urban geweiht. Unter Abt Simon Götz (1482-1514) wurde der Chor ausgemalt; 1971 freigelegte Malereien zeigen sein Wappen, ein Krummstab schräggekreuzt mit einem Metzgerbeil. Er stammte aus Ehingen, wurde am 3.6.1482 zum 38. Propst und 3. Abt gewählt, und er amtierte 1482-1514. Unter ihm wurde Marchtal Reichskloster, er war der erste Reichsabt. Gegenüber ist das Klosterwappen zu sehen, goldener Schlüssel und Schwert schräggekreuzt in rotem Feld.

Das Langhaus wurde unter den Äbten Ulrich Blank (21.12.1673-17.10.1748) und Edmund II. Sartor/Schneider (30.11.1696-12.6.1768) barockisiert. In der Mitte der Decke wird Mariä Aufnahme in den Himmel dargestellt; das Gemälde von Walter Maschke ist neu (1971), wurde aber nach einer alten Vorlage gemalt, nach einem Fresko von Johann Joseph Wegscheider (um 1754) in der St. Georgskapelle Dietershausen. Die von Stuck eingefaßten Medaillons außen herum stellen verschiedene Prämonstratenserheilige dar. In der Kirche ist aus geschichtlicher und heraldischer Sicht die Sammlung von Epitaphien der Familie Stain vom Rechtenstein sehenswert, Eltern und drei ihrer Kinder. Die im 12. Jh. erbaute Stammburg der Stain vom Rechtenstein lag nur wenig donauaufwärts von Marchtal, 2 km Luftlinie in westnordwestlicher Richtung. 3 km im Nordnordwesten von Obermarchtal liegt Burg Reichenstein, die ebenfalls zeitweise der Familie gehörte.

1. Grabplatte: Tiberius Joseph von Stain zum Rechtenstein
Die Inschrift dieser Platte lautet: "MORS UND MARS / BIS AN EINEN BUCHSTABEN ENGE GEM/EINSCHAFT HABEN DOCH MUESSEN DEM / ERSTEN UNDERLI(E)GEN DIE BEI DEM AND/(E)REN PFLEGEN ZU SI(E)GEN DIE HELDEN SO / GLEICH DENEN MAUREN GESTANDEN / VERSTRUCKET NUN LI(E)GEN IN TÖDTLICHEN / BANDEN / DI(E)SS HAT ERFAHREN / IN BESTEN JAHREN / DER FREI-REICHS HOCH UND WO(H)LGEBOHRENE HERR / HERR TIBERIUS JOSEPHUS FREIHERR VON STEIN ZUM / RECHTEN=STEIN, EMMERKINGEN NI(E)DERSTO(T)ZINGEN / REGIMENTS BESTBESTELLTER OBRIST WACHTMEISTER / WELCHER A(NN)O 1710 DEN 31. OCTOBRIS IN DEM 42. / JAHR SEINES ALTERS VON EINEM ZEHRENDEN / FIEBER GEFÄLLET / WEIL ER IN GANZEM LEBEN / DER TUGEND WAR ERGEBEN / GROSSMÜETHIG GESTORBEN / ALL LOB SICH ERWORBEN / G(E)NIESST NACH DEM STREIT / DER EDLEN BEUTH(E) / SO IHME N(A)ECHST B(E)STÄNDIGEN FRI(E)DEN WIRD / GEBEN DER HERR DER HEERSCHAAREN / IM EWIGEN LEBEN / NUN SAGE ZUSAM(M)EN / WAS CHRISTLICH IST / AMEN".

 

Über der Inschrift befindet sich als Memento mori ein Totenschädel, der einen höchst ungewöhnlichen Helm trägt, nämlich einen, der oben mit zwei nach außen gebogenen Widderhörnern besetzt ist. Daneben erinnert ein Röhrenknochen ebenfalls an die Vergänglichkeit. Die militärische Karriere des Verstorbenen wird durch Waffen und militärische Dekorationen illustriert; wir sehen optisch links ein paar Pistolen, eine Signaltrompete und einen mit der Spitze nach oben gerichteten Säbel mit Bügelgriff und Parierstange schräggekreuzt mit einer Fahne, auf der der kaiserliche Doppeladler zu erkennen ist. Auf der optisch rechten Seite erkennen wir im Prinzip die gleichen Stücke, doch alle beschädigt oder zerbrochen: Die Fahnenstange ist gestürzt und entzweigebrochen, das Fahnentuch liegt unten im Dreck, ähm Eck, die beiden Pistolen haben abgebrochene Läufe, und auch die Klinge des abwärts gerichteten Säbels ist abgebrochen. So symbolisieren die beiden Seiten das Auf und Ab des Krieges, das stete Vorhandensein eines Siegers und eines Besiegten, und diese Dekorationen ergänzen bildlich das in der Inschrift Gesagte, daß der Tod immer die Gegenseite des Sieges ist, daß Krieg und Tod so eng beieinanderliegen, daß die Sieger und Helden irgendwann letztendlich doch unterliegen werden, ein ewiges Drehen des Rades der Fortuna bis zum letztendlichen Sieg des Todes über das Leben und dem Besiegen des Todes durch den Glauben an das ewige Leben.

Ganz oben steht noch eine zweite Inschrift: "TEMPUS BELLI ET TEMPUS PACIS / Eccl(esiastes). 3 V. 8". Diese Passage lautet vollständig: "omnia tempus habent et suis spatiis transeunt universa sub caelo / tempus nascendi et tempus moriendi tempus plantandi et tempus evellendi quod plantatum est / tempus occidendi et tempus sanandi tempus destruendi et tempus aedificandi / tempus flendi et tempus ridendi tempus plangendi et tempus saltandi / tempus spargendi lapides et tempus colligendi tempus amplexandi et tempus longe fieri a conplexibus / tempus adquirendi et tempus perdendi tempus custodiendi et tempus abiciendi / tempus scindendi et tempus consuendi tempus tacendi et tempus loquendi / tempus dilectionis et tempus odii tempus belli et tempus pacis / quid habet amplius homo de labore suo" - Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit. Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte Ausreißen hat seine Zeit; Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Abbrechen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit; Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit; Steinewerfen hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und vom Umarmen fernhalten hat seine Zeit; Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Fortwerfen hat seine Zeit; Zerreißen hat seine Zeit, und Nähen hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit; Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Frieden hat seine Zeit. Was für einen Gewinn hat der Schaffende bei dem, womit er sich abmüht?

Tiberius Josephus Freiherr von Stain zum Rechtenstein (-31.10.1710) war ein Sohn von Franz Wilhelm Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1686, siehe vierte Grabplatte) zu Emerkingen, Rechtenstein und Harthausen und dessen Frau, Maria Juliana Freiin von Laiming (-6.1.1708, siehe zweite Grabplatte). Er hatte drei Brüder, Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1712, siehe dritte Grabplatte), vermählt mit Maria Anna Josepha von Rechberg, Heinrich Ferdinand Freiherr vom Stain zum Rechtenstein zu Emerkingen, Rechtenstein, Harthausen und Unterstadion (1663-28.3.1739, Epitaph im Münster Obermarchtal), und Franz Wilhelm Joseph Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (1672-1719), Domherr in Konstanz und Eichstätt. Er hatte auch noch zwei Schwestern, Barbara Jacobe(a) von Stain zum Rechtenstein (1667-1.1.1730, siehe fünfte Grabplatte) und Itta Maria von Stain zum Rechtenstein (-1713), vermählt mit Christoph Roman von Freyberg. Tiberius Josephus Freiherr von Stain zum Rechtenstein (-31.10.1710) hatte folgende Großeltern: väterlicherseits Johann Adam Freiherr vom Stain zum Rechtenstein in Emerkingen (-1641) und Veronika Barbara Schenk von Stauffenberg (-2.2.1643), mütterlicherseits Achaz Freiherr von Laiming und Jakobea von Erlach.

Das Wappen ist geviert, Feld 1 und 4: in Gold drei mit dem Ring nach unten gelegte schwarze Wolfsangeln (Wolfsanker) übereinander (Stammwappen Stain), Feld 2 und 3: in Gold ein in meist drei, hier vier Reihen rot-silbern geweckter (gerauteter) Schrägrechtsbalken (von Goß). Dazu werden drei Helme geführt: Helm 1 (Mitte): auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken eine liegende goldene Wolfsangel mit dem Ring nach oben, die Spitzen mit Pfauenfedern besteckt (Stammkleinod der von Stain), Helm 2 (rechts): auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken ein Pfauenspiegel, dahinter an silberner Lanze, welche schrägrechts steht, eine golden bordierte, silbern-rot geschachte Sturmfahne, die in ein silbernes Ende ausläuft und nach links abflattert, Helm 3 (links): auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken ein goldener Flug, auf dem sichtbaren Flügel belegt mit einem in drei Reihen rot-silbern geweckten Schrägbalken, auf dem anderen Flügel andersherum (von Goß).

Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 77 Tafel: 46, Band: Bay Seite: 58 Tafel: 61, Band: Wü Seite: 12 Tafel: 15 und bei Schöler, Familienwappen S. 100-101, T. 151. Das Stammwappen ist standardmäßig in historischen Wappenbüchern gelistet: Scheiblersches Wappenbuch Folio 15, Züricher Wappenrolle (394), Conrad Grünenbergs Wappenbuch (1370), Wappenbuch St. Gallen (1333), Ingeram-Codex (341), Wernigeroder Wappenbuch, Miltenberger Wappenbuch (659), Donaueschinger Wappenbuch (1090), Stuttgarter Wappenbuch (226), Armorial Lyncenich (1715), Bergshammarvapenboken (3192). Die Familie erhielt 1623 den Freiherrenstand unter Vereinigung des Wappens mit dem der erloschenen von Goß.

2. Grabplatte: Maria Juliana von Laiming
Die Platte ist in eine obere Wappenzone und eine untere Inschriftenzone geteilt. Die von zwei mit ihren Stielen überkreuzten Palmwedeln eingefaßte hochovale Hauptinschrift hat folgenden Wortlaut: "EIN WEIB SO DEN / HERRN F(U)ERCHTET / DAS SELBIGE SOLL MAN / LOBEN: PROVERB: 31: / ALS / LOBET UND LI(E)BET WEILAND DIE / FREÜ REICHS HOCHWOHLGEBOHR(E)NE / FRAU FRAU IULIANAM FREÜ FR/AUEN VOM STEIN ZUM RECHTEN/STEIN GEBOHR(E)NE FREÜIN VON / LEÜMINGEN SO A(NN)O 1708 / DEN 6. JAN(UARII) IHM 78 JAHR IHRES / ALTERS GOTT SEELIG ENTSC/HLAFFEN WELCHER DER ALL/GÜETIGE GOTT DIE EWIGE RU(H)E / UERLEIHEN WOLLE DAS / WÜNSCHEN WÜR / AL(L)E O GOTT / AMEN". Ganz oben steht zu lesen: "UIRTUTUM INSIGNIA" = virtutum insignia, die Zeichen der Tugend.

 

Die Wappenzone oben besteht aus dem Allianz- oder Ehewappen. Heraldisch rechts sehen wir das Wappen der Herren von Stain zum Rechtenstein wie oben beschrieben. Gegenüber befindet sich das Wappen der bayerischen von Laiming (auch: von Laimingen, Leiminger, Layming oder Laymingen), geviert: Feld 1 und 4: in Rot ein silberner, mit einer schwarzen Leiste belegter Balken (Stammwappen Laiming), Feld 2 und 3: in Rot ein goldener Löwe, vor demselben ein silbernes Gitter aus 2x 2 Stäben. Dazu werden zwei Helme geführt: Helm 1 (rechts): auf dem Helm mit rot-silbernen Decken auf einem roten Kissen sitzend eine silberne, golden gekrönte Katze mit einem silbernen Straußenfederbusch auf dem Kopf (Stammkleinod Laiming), Helm 2 (links): auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken ein hier polygonales (in anderen Darstellungen sechs- oder achteckig dargestelltes) rotes Schirmbrett mit einem goldenen Löwen, vor demselben ein silbernes Gitter, das Schirmbrett ringsum mit hier neun (in anderen Darstellungen fünf oder sieben je nach Anzahl der freien Ecken) silbernen Straußenfedern besteckt. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: BayA1 Seite: 18 Tafel: 15, Band: WüA Seite: 55 Tafel: 37, Band: BayA2 Seite: 108. Das Stammwappen ist regelmäßig in historischen Wappenbüchern abgebildet, so im Scheiblerschen Wappenbuch Folio 258 (keine Federn im Kleinod), im Berliner Wappenbuch, im Wappenbuch des churbayrischen Adels BSB Cgm 1508, Image 38. Otto Hupp bildet das Wappen im Münchener Kalender 1921 ab, allerdings nicht geviert, sondern in Form eines Hauptwappens mit Beischild, außerdem zeichnet er eine rote Feder zwischen zwei silbernen im Kleinod.

Bei der Familie handelt es sich um altbayerischen Turnieradel. Sie waren Ministerialen der Grafen von Wasserburg, und ihre Stammburg lag bei Wasserburg am Inn, wurde aber früh zerstört. Der gleichnamige Stammsitz der Herren von Laiming ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Griesstätt im Landkreis Rosenheim. Es bildeten sich zwei Linien heraus, eine mit den Besitzungen Aham an der Vils und Tegernbach und Rottenegg bei Dorfen an der Isen, die andere mit Besitz in Amerang und Forchtenegg. Erasmus Laiminger von Amerang kaufte 1393 die Veste Tegernbach. Das Stammwappen wurde für seine Nachkommen am 8.5.1434 von Kaiser Sigismund zu Basel mit dem Tegernbachschen Wappen vermehrt; der Begünstigte war Erasmus von Laiming zu Tegernbach und Rottenegg, herzoglich-württembergischen Obervogt zu Stuttgart, später Geheimrat und Landhofmeister. Die Familie wurde am 10.5.1640 von Kaiser Ferdinand III. zu Wien in den Reichsfreiherrenstand erhoben; der Begünstigte war Achaz von Laiming, herzoglich-württembergischer Regierungsrat in Stuttgart, Sohn des vorgenannten Erasmus. Die Freiherren von Laiming sind 1679 im Mannesstamm erloschen. Maria Juliana von Laiming (-6.1.1708) war die Tochter des genannten Achaz von Laiming, die Ehefrau von Franz Wilhelm Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1686, siehe vierte Grabplatte) zu Emerkingen, Rechtenstein und Harthausen und die Mutter der vier Brüder Tiberius Josephus Freiherr von Stain zum Rechtenstein (-31.10.1710, siehe erste Grabplatte), Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1712, siehe dritte Grabplatte), Heinrich Ferdinand Freiherr vom Stain zum Rechtenstein zu Emerkingen, Rechtenstein, Harthausen und Unterstadion (1663-28.3.1739, Epitaph im Münster) und Franz Wilhelm Joseph Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (1672-1719), Domherr in Konstanz und Eichstätt. Sie war auch die Mutter von Barbara Jacobe(a) von Stain zum Rechtenstein (1667-1.1.1730, siehe fünfte Grabplatte) und Itta Maria von Stain zum Rechtenstein (-1713), vermählt mit Christoph Roman von Freyberg.

3. Grabplatte: Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein
"DER FREY REICHS / HOCHWO(H)LGEBOHR(E)NE HERR / HERR FRANZ PUPILI FREYHERR / VON STEIN ZUM RECHTEN=STEIN EM/MERKINGEN, DER RÖM(ISCHEN) KAY(SERLICHEN) MAI(ESTÄT) RATH / AUCH (DER) LÖBL(ICHEN) FREYER REICHSRITTER/SCHAFT VIERTELS AN DER DONAU ERBETT/NER AUSSCHUSS IST A(NN)O 1712 DEN XX IAN(UARII) / SEINES ALTERS XLIX IAHR IN GOTT SEELIG / ENTSCHLAFFEN: HIE(R) ERWARTET ER EIN FRÖLICHE / AUFERSTEHUNG / RECHT UND WEISS STEIN DOCH NI(CH)T TRAURET / WUSCHT (= wischt) DIE NASSE AUGEN AB / WAN(N) DER TOD SCHON EINGEMAURET / FRANZ PUPILI IN DAS GRAB / ER WIRD WI(E)DER ZU DEM LEBEN / AUFERSTEHEN AN DEM TAG / DA DER RICHTER IHM WIRD GEBEN / REICHEN LOHN FÜR CREUZ UND PLAG / MENSCH ICH DICH MAHN / ALLS LI(E)GT DIR DRAN / DAN (= denn) ÜBEL GESTORBEN / IST EWIG VERDORBEN +".

 

Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1712), vermählt mit Maria Anna Josepha von Rechberg, war ein Sohn von Franz Wilhelm Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1686, siehe vierte Grabplatte) zu Emerkingen, Rechtenstein und Harthausen und dessen Frau, Maria Juliana Freiin von Laiming (-6.1.1708, siehe zweite Grabplatte). Er hatte drei Brüder, Tiberius Josephus Freiherr von Stain zum Rechtenstein (-31.10.1710, siehe erste Grabplatte), Heinrich Ferdinand Freiherr vom Stain zum Rechtenstein zu Emerkingen, Rechtenstein, Harthausen und Unterstadion (1663-28.3.1739), und Franz Wilhelm Joseph Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (1672-1719), Domherr in Konstanz und Eichstätt, und zwei Schwestern, Barbara Jacobe(a) von Stain zum Rechtenstein (1667-1.1.1730, siehe fünfte Grabplatte) und Itta Maria von Stain zum Rechtenstein (-1713). Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1712) hatte folgende Großeltern: väterlicherseits Johann Adam Freiherr vom Stain zum Rechtenstein in Emerkingen (-1641) und Veronika Barbara Schenk von Stauffenberg (-2.2.1643), mütterlicherseits Achaz Freiherr von Laiming und Jakobea von Erlach.

In der Wappenzone im oberen Teil der Platte sehen wir das Wappen der Herren von Stain zum Rechtenstein wie oben beschrieben. Das Wappen darunter ist besonders spannend, denn es handelt sich weder um das Wappen der Ehefrau noch um das der Mutter, sondern um eine der selten zu findenden Darstellungen eines Wappens eines Ritterkantons, denn der Verstorbene bekleidete als Ausschüsser ein Amt des Ritterkantons Donau und war Mitglied des Kantonsdirektoriums. Im späten 18. Jh. gab es vier Ritterräte und Ausschüsser im Donauer Ortsdirektorium. Dem schwarzen, golden bewehrten Doppeladler des Heiligen Römischen Reiches ist das Wappen des Ritterkantons Donau aufgelegt, Zepter und Schwert schräggekreuzt, oben begleitet von einer Laubkrone, unten von einem roten Schildchen mit silbernem Tatzenkreuz.

Dieses seltene Wappen ist noch am Haus des Syndikus des Ritterkantons Donau (sog. Vogtei) am Gänsberg in Ehingen an der Donau zu finden. Das ist ein ehemaliger Freihof und Adelssitz, der 1689 von den reichunmittelbaren Rittern erworben wurde, als diese ihre Kanzlei aus der Reichsstadt Ulm in die österreichische Stadt Ehingen verlegten und zum Dienst- und Wohnsitz des jeweiligen Syndikus des Ritterkantons Donau machten. Über dem Portal ist das Wappen des Ritterkantons Donau zu sehen. Nach dem Untergang des Heiligen Römischen Reichs und seiner Strukturen wurde dieses Haus an Friedrich Walter (1.11.1763-28.3.1841) verkauft, den Ex-Abt der Reichsabtei Obermarchtal, der ab 1803 in Kirchbierlingen als Pfarrer tätig war, dieses Haus aber nie bezog.

In den einschlägigen Wappenwerken (Siebmacher, Rietstap etc.) wird diese Wappengattung völlig ausgespart. Den frühesten Literaturbeleg, daß die reichsritterschaftlichen Kantone überhaupt Wappen führten, ist in einem Werk von Johann Stephan Burgermeister zu finden (Corpus Juris, 1707) zu finden, aber ohne Abbildung. Im Codex diplomaticus equestris cum continuatione vom gleichen Autor hingegen werden im Jahre 1721 die Wappen der Kantone abgebildet, in einer Illustration von Elias Daniel Süssen. Der Kanton Odenwald ist mit dem Pferd vor Bäumen vertreten. Der Kanton Gebürg besitzt ein geviertes Wappen, Feld 1 und 4: Drachentöter zu Pferde, Feld 2 und 3: bedachter Turm mit zwei Fenstern und einer Tür auf einem Dreiberg. Der Kanton Rhön-Werra hat in Blau einen auf Wolken am linken Schildrand hervorkommenden Arm, der ein Bündel Pfeile hält. Der Kanton Steigerwald führt ein Einhorn auf einem Boden vor Bäumen. Der Kanton Altmühl hat einen Drachentöter zu Pferde. Das Bild des Ritters zu Pferde, der einen am Boden sich windenden Drachen oder Lindwurm mit der Lanze erlegt, findet sich sehr oft, so auch für den Ritterkanton Baunach als Herzschild über einem schrägrechten Wellenbalken und für den Ritterkanton Niederrhein als Brustschild auf dem Doppeladler des Reichs, ebenso für den Kanton Oberrhein. Die Ritterschaft des Mittelrheins und der Wetterau führt einen gevierten Schild, Feld 1: schwarzer Doppeladler des Reichs, Feld 2: der heilige Georg, Feld 3: ein Burgtor mit zwei Türmen, Feld 4: ein Löwe, von einem Schrägbalken überdeckt. Ganz ähnlich sieht übrigens das Wappen der Burg Friedberg aus. Da sich die Ritterkantone aus den vorangehenden Rittergesellschaften entwickelten, wurden manchmal die Wappen derselben für den jeweiligen Kanton übernommen, so ging z. B. das Wappen der "Gesellschaft mit dem Falken" bzw. "Gesellschaft mit dem Fisch und Falken" in den schwäbischen Kanton Hegau, Allgäu und Bodensee ein, bereichert um Schwert und Zepter schräggekreuzt in der Mitte, überhöht von einem roten Schildchen mit silbernem Tatzenkreuz. Ähnlich ist das Wappen des Kantons Donau aufgebaut, Zepter und Schwert schräggekreuzt, oben begleitet von einer Laubkrone, unten von einem roten Schildchen mit silbernem Tatzenkreuz. Der Ritterkanton Kraichgau übernahm den Esel von der früheren "Gesellschaft mit dem Esel", ggf. auch als Brustschild auf den Reichsadler gelegt. Der Kanton Kocher führt eine schreitende Bracke, der Kanton Neckar, Schwarzwald und Ortenau einen Mann mit Lanze in der Rechten, mit der anderen Hand eine Bracke an der Leine führend. Im Jahre 1720 werden die Kantonswappen Odenwald, Gebürg, Rhön-Werra, Steigerwald, Altmühl und Baunach im Werk "Des heiligen Römischen Reichs ohnmittelbahr Freyer Ritterschafft Der Sechs Ort in Francken / erneuert vermehrt und confirmirte Ordnungen" abgebildet. Weitere Quellen für Wappendarstellungen der Kantone sind die seit der Barockzeit verbreiteten Kantonskalender.

4. Grabplatte: Franz Wilhelm Freiherr vom Stain zum Rechtenstein
Die obere Inschrift auf dem Schriftband unterhalb des Wappens lautet: "IVSTVS SI MORTE PRAEO=/CCVPATVS FVERIT IN REF=/RIGERIO ERIT: SAP 4:" Sapientia (Weisheit) 4:7 lautet vollständig: "Justus autem si morte praeoccupatus fuerit, in refrigerio erit" - der Gerechte aber, kommt auch sein Ende früh, geht in Gottes Ruhe ein. Die eigentliche personenbezogene Inschrift ist im unteren Teil zu lesen: "STARB / ANNO 1686 DEN 20 / IANV(ARII) DER FREY REICHSHOCH/WO(H)LGEBOHR(E)NE HERR HERR FRA/NTZ WILHELM FREYHERR VOM STAIN / ZVEM RECHTENSTEIN HERR AUF EMER/KINGEN VND HARDHAVSEN DES / KAISER(LICHEN): HOFGERICHTSPRAESID/ENT ZVE ROT(T)WEIL SEINES / ALTERS / 54 IAHR". Die Altersangabe zum Schluß mußte mangels Platz außerhalb des für den Text vorgesehenen Feldes angebracht werden.

 

Das die obere Hälfte der Platte einnehmende Familienwappen ist das Wappen der Herren von Stain zum Rechtenstein wie oben beschrieben. Franz Wilhelm Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1686) zu Emerkingen, Rechtenstein und Harthausen, war der Sohn von Johann Adam Freiherr vom Stain zum Rechtenstein in Emerkingen (-1641) und Veronika Barbara Schenk von Stauffenberg (-2.2.1643). Er hatte Maria Juliana Freiin von Laiming (-6.1.1708, siehe zweite Grabplatte) geheiratet. Ihre gemeinsamen Kinder waren Tiberius Josephus Freiherr von Stain zum Rechtenstein (-31.10.1710, siehe erste Grabplatte), Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1712, siehe dritte Grabplatte), Heinrich Ferdinand Freiherr vom Stain zum Rechtenstein zu Emerkingen, Rechtenstein, Harthausen und Unterstadion (1663-28.3.1739) und Franz Wilhelm Joseph Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (1672-1719), Domherr in Konstanz und Eichstätt, sowie die Töchter Barbara Jacobe(a) von Stain zum Rechtenstein (1667-1.1.1730, siehe fünfte Grabplatte) und Itta Maria von Stain zum Rechtenstein (-1713).

Der Verstorbene war Präsident des Kaiserlichen Hofgerichts Rottweil. In der Stadt Rottweil erinnert ein steinerner Hofgerichtsstuhl von 1781 an die Existenz dieses Gerichts, das Original steht im Stadtmuseum Rottweil, eine Kopie steht an der Königsstraße. Die Zuständigkeit des kaiserlichen Gerichts betraf als letztanrufbare Instanz Zivilverfahren und Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit und bildete eine Alternative zu der sich entwickelnden territorialen Gerichtsbarkeit der Landesherren. Das Gericht hatte im Vergleich zum Reichskammergericht eine geringere Autorität, blieb aber bis 1806 formell bestehen. Die Reichsstände nutzten bevorzugt die Klagemöglichkeit vor dem Reichskammergericht, was das Rottweiler Gericht immer unbedeutender werden ließ.

5. Grabplatte: Barbara Jacobe Freiin vom Stain zum Rechtenstein
Die Inschrift dieser Grabplatte lautet: "Stehe mein Mensch / Vnd lehrne leben von einer / Die Gott allein liebte / Die sind allein förchtete / Hochadelich / an Tugenten / Reich / Für die arme, kranke, und Nothleidende / Ihr Geschmuckth und Klaidung / Demuth und Liebe / Ihr Thuen / Betrachten und betten / Ihr Leben / Abtöttung, fasten und buchwerck / Ihr Liebe / JESVS und MARIA / Ihr Namen BARBARA JACOBE F(REY) F(RAV) V(ON) AW Gebor(e)ne / Freyin von Stein zum Rechtenstein / verwittibte vice Marschallin zu / Aichstett, Gestorben im LXIII. / Jahr des Alters 1. Jan(uar) A(nno) MDCCXXX / R(equiescat) I(n) P(ace)".

 

Barbara Jacobe(a) von Stain zum Rechtenstein (1667-1.1.1730) war die Tochter von Franz Wilhelm Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1686, siehe vierte Grabplatte) zu Emerkingen, Rechtenstein und Harthausen und dessen Frau, Maria Juliana Freiin von Laiming (-6.1.1708, siehe zweite Grabplatte). Sie hatte vier Brüder, Tiberius Josephus Freiherr von Stain zum Rechtenstein (-31.10.1710, siehe erste Grabplatte), Franz Buppelin Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (-20.1.1712, siehe dritte Grabplatte), Heinrich Ferdinand Freiherr vom Stain zum Rechtenstein zu Emerkingen, Rechtenstein, Harthausen und Unterstadion (1663-28.3.1739) und Franz Wilhelm Joseph Freiherr vom Stain zum Rechtenstein (1672-1719), Domherr in Konstanz und Eichstätt. Barbara Jacobe(a) von Stain zum Rechtenstein heiratete Johann Friedrich von Ow zu Hirrlingen und Sternegg, kaiserlicher Rittmeister und bischöflich eichstättischer Rat sowie Oberstallmeister und Pfleger zu Dollenstein (Dollnstein). Sie hatte auch noch eine Schwester, Itta Maria von Stain zum Rechtenstein (-1713), vermählt mit Christoph Roman von Freyberg.

Die Wappenzone oben besteht aus dem Allianz- oder Ehewappen. Heraldisch links sehen wir das Wappen der Herren von Stain zum Rechtenstein wie oben beschrieben, hier zur Abwechslung mal auf der anderen Seite, weil es sich um ein Frauen-Epitaph handelt. Gegenüber befindet sich heraldisch rechts das gewendete Wappen der von Ow, geteilt, oben in Gold ein schreitender roter Löwe, unten ledig und blau; die Damaszierung ist ohne heraldische Signifikanz. Dazu wird als Kleinod zu rot-goldenen Decken auf einem bequasteten Kissen ein oberhalbes silbernes Wagenrad mit fünf sichtbaren Speichen geführt, auf der Felge mit fünf roten Kugeln und daran sitzenden silbernen Federbüschen besteck. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bay Seite: 49 Tafel: 50, Band: Wü Seite: 10 Tafel: 12. Im Scheiblersches Wappenbuch Folio 432 sind die Feldfarben vertauscht worden. Die Familie gehört zum schwäbischen turniergenossenen Uradel und zur schwäbischen Reichsritterschaft, hatte ihren Stammsitz bei Obernau im Landkreis Tübingen und erhielt einen Freiherrenbrief im Jahre 1681. Die Begünstigten waren neben dem Ehemann der Barbara Jacobe dessen Brüder und Vettern Johann Erhard von Ow zu Ahldorf und Wachendorf, erzherzoglicher österreichischer und bischöflich augsburgischer Rat, Oberstjägermeister sowie Pfleger zu Oberdorf und Ottilienberg, Franz Carl von Ow, kurfürstlich bayerischer Oberstfalkenmeister und Oberstjägermeister sowie Hauptpfleger zu Hohenschwangau, Adam Gottfried von Ow zu Neuhaus und Hirrlingen, kurfürstlich pfälzischer Kämmerer und bischöflich augsburgischer Geheimer Rat sowie Hofmarschall und Pfleger zu Eislingen, und Ferdinand Carl von Ow, markgräflich badischer Hofkavalier.

6. Grabplatte: Christoph Mauch
Ganz aus dem Rahmen fällt die letzte hier vorgestellte Grabplatte, sie hat nichts mit der Familie der von Stain zum Rechtenstein zu tun. Die Inschrift beginnt mit: "VIATOR / EN TIBI / CHRISTOPHORVS MAVCH / WANGENSIS ALGOIVS I(VRIS) V(TRIVSQVE) L(ICENTIATVS) / PARVVS COGNOMINE MAGNVS / VIRTVTE / INTER PATRIAE MINISTROS QVAM NON / PRIMVS / TAM ISVET TRACTATIONE REI PVBLICAE / NVLLI SECVNDVS / TOTI GREMIO (?) CONSILIARIVS COLLEGIO PRAELATORVM SYNDICVS / AFFLICTIS ADVOCATVS / MARCHTALENSI ...." und macht deutlich, daß es sich bei dem aus Wangen im Allgäu stammenden Christoph Mauch (-3.3.1694) zwar um einen Bürgerlichen mit "kleinem Namen" handelt, aber um einen äußerst verdienten Rechtsgelehrten von großen Verdiensten, der 1677-1694 Obervogt, Rat und Oberamtmann des Klosters Marchtal. Davor (1675) war er Kanzler der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. 1684-1692 war er Kollegiat-Syndicus des Schwäbischen Reichsprälatenkollegiums.

 

Das Wappen dieser Wangener Patrizierfamilie ist rot-golden geteilt, oben ein sechseckiger silberner Stern, unten eine silberne, liegende, gesichtete Mondsichel, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein roter Flug, belegt mit dem silbernen Stern. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: WüA Seite: 198 Tafel: 107 und im Band: WüA Seite: 223, dito für eine Ulmer Familie in Band: Bg2 Seite: 6 Tafel: 10, ohne Tinkturangaben. Von Kaiser Matthias bekam Heinrich Mauch zu Wangen am 11.9.1613 einen Wappenbrief mit den üblichen verschwurbelten und nicht heraldisch präzisen Angaben: oben ein "sechseggeter w. Stern mit goldenen Stralen"; unten ein silberner "mit dem Gesicht und Spitzen uber sich gekerter halber Monschein". Es gibt in den Reichsadelsakten keinen Adelsbrief für die Familie. Die Familie besaß 1434-1746 Englisweiler als österreichisches Lehen. Aus der Familie kam im frühen 18. Jh. ein Abt von Weißenau, Leopold.

7. weitere Kloster-Heraldik
Zwei hölzerne Füllungen tragen weitere Elemente der klösterlichen Heraldik des Stifts Marchtal aus der Zeit der Barockisierung der Ausstattung. Die eine Füllung trägt das Klosterwappen in unzutreffender Farbgebung, korrekt wäre in Rot ein goldener Schlüssel, der Bart nach oben und auswärts gelegt, mit einem silbernen, golden gegrifften Schwert schräggekreuzt, oben von einem goldenen Stern begleitet. Das andere Wappen, ebenfalls farblich unzutreffend, ist dasjenige des Marchtaler Abtes Edmund II. Sartor/Schneider, der als 20. Abt 1746-1768 amtierte. Sein Wappen ist durch eine eingebogene Spitze in drei Felder geteilt, Feld 1: geteilt, oben in Blau ein wachsender silberner Steinbock, von einem goldenen Pfeil durchbohrt, unten siebenmal rot-silbern geteilt, Feld 2: in Schwarz drei (1:2) goldene Lilien, Feld 3: in Gold ein schwarzgekleideter Mann mit silbernem Beffchen ohne Hände und Füße. Am besten ist dieses Wappen in der Pfarrkirche Seekirch am Chorscheitelbogen zu sehen; eine weitere Darstellung ist im Refektorium im Ostflügel des Klosters Obermarchtal zu finden.

 

Literatur, Links und Quellen:
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.de/maps/@48.2344248,9.5712792,19.25z - https://www.google.de/maps/@48.2344582,9.5711875,68m/data=!3m1!1e3
Seelsorgeeinheit Marchtal:
https://se-marchtal.drs.de/
Kirche Obermarchtal:
https://se-marchtal.drs.de/kirchengemeinden/obermarchtal.html - Dorfkirche St. Urban: https://se-marchtal.drs.de/kirchengemeinden/obermarchtal/dorfkirche-st-urban-obermarchtal.html
Ruine Rechtenstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Rechtenstein
Familie Stain vom Rechtenstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Herren_vom_Stain
Genealogie der Familie Stain vom Rechtenstein:
https://www.genealogieonline.nl/de/stamboom-thomas-luible/I924.php
Familie von Laiming:
https://de.wikipedia.org/wiki/Laiming_(Adelsgeschlecht)
Ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise zu den Kantonswappen an Dr. Egon v. Ellrichshausen-Rothenburg
Wappen der Ritterkantone 1721:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Reichsritter1721.jpg - https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/f/f9/Artikel_45405_bilder_value_1_reichsritterschaft1.jpg
Wappen der Ritterkantone 1720:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:HEILIGENRÖMISCHENREICHS1720.jpg - https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/7/7d/Artikel_45407_bilder_value_2_baunach2.jpg und https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/6/68/Artikel_45407_bilder_value_3_baunach3.jpg
Wappen der Ritterkantone:
https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/images/a/a7/Artikel_45405_bilder_value_2_reichsritterschaft2.jpg
Ritterkanton Donau im Historischen Lexikon Bayerns:
https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Reichsritterschaft,_Kanton_Donau
kaiserliches Hofgericht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hofgericht_Rottweil
Familie von Ow:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ow_(Adelsgeschlecht)
Veröffentlichung der Innenaufnahmen aus der Kirche mit freundlicher Genehmigung von Herrn Pfarrer Gianfranco Loi vom 29.4.2021, wofür ihm an dieser Stelle herzlich gedankt sei

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