Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2584
Bayreuth (Oberfranken)

Ordenskirche St. Georgen, Teil 2: Tafeln 23-42

Übersicht über die in diesem Kapitel vorgestellten Personen:

Ordensmitglied Datierung
Balthasar Heinrich von Nitzschwitz (Nischwitz) 1716
Heinrich Carl von Künsberg 1715
Johann Georg Edler von Fischern 1715
Christoph Heinrich von Leipziger 1714
Heinrich Siegmund Baron von Miltitz 1713
Friedrich Hermann von der Streithorst 1713
Christoph Friedrich Freiherr von Seckendorff-Aberdar 1711
Johann Heinrich Hofer von Lobenstein 1711
Johann Wilhelm Freiherr von Unruh 1711
Johann Casimir von Benckendorff 1710
 
Ordensmitglied Datierung
Johann Philipp Wolf von Sponheim 1710
Christian Martin von Gravenreuth 1709
Helmut Otto von Bassewitz 1707
Hanß Heinrich von Barth 1707
Joachim Hanns von Moltke 1706
Christoph von Bassewitz 1706
Joseph Ludwig Leopold von Löwenberg 1705
Raimund Antonius Leopold von Löwenberg 1705
Philipp Achilles Baron von Kaltenthal 1705
Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern 1705

Wappentafeln auf der Südostseite an der Brüstung der unteren Empore, Achtergruppe links vor der Ecke
Abb. links unten: Tafel 23: Position ganz rechts, Aufschwörschild für "B. H. V. NITZSCHWITZ A. D. H. TRINTZIG" = Balthasar Heinrich von Nitzschwitz (Nischwitz) aus dem Hause Trintzig, datiert auf 1716. Blasonierung: Hier in Silber ein goldener Schrägbalken, auf dem gekrönten Helm mit schwarz-rot-silbernen Decken ein wachsender, schwarzer, doppelschwänziger Löwe. Nachweis: Siebmacher Band: Pr Seite: 281 Tafel: 332 (silbern mit goldenem Schrägbalken), Band: SaA Seite: 117 Tafel: 76 (schwarz mit goldenem Schrägbalken), Band: ThüA Seite: 67 Tafel: 52 (ebenso) und Band: PrA Seite: 54 Tafel: 40 (rot mit goldenem Schrägbalken). Rietstap: "De sable à la bande d'or. Casque couronné. Cimier un lion issant de sable" und "De gueules à la bande d'or. Casque couronné. Cimier un lion issant de gueules". Alter Siebmacher von 1605: Seite 162, Nr. 12.

Die sächsische Familie schreibt sich entweder von Nitzschwitz oder, neuer, von Nischwitz. Der namensgleiche, aber nicht namengebende Sitz Nischwitz liegt bei Wurzen im Landkreis Leipzig und kam 1450 an die Familie; das dortige Barockschloß wurde aber von Nachbesitzern errichtet. Der Name leitet sich vermutlich vom Rittergut Nischwitz in der Oberlausitz ab. Der Familie gehörten Güter in Leutewitz, Deuda, Oppisch, Grösa, Reisen, Röcknitz, Treben, Mehrsdorf, Trintzig, Niederstein, Wermsdorf etc. Ein weiterer Besitz der Familie war Adelsdorf (Landkreis Meißen). Balthasar Heinrich von Nitzschwitz war Oberhofmeister der Prinzessin Anna Maria Prinzessin von Sachsen-Weißenfels (1683-1731), die seit 1705 mit Graf Erdmann II. Reichsgraf von Promnitz (1683-1745) verheiratet war. Ordensaufnahme am 6.11.1716.

 

Abb. rechts oben: Tafel 24: zweite Position von rechts, Aufschwörschild für "H. C. V. Künsberg" = Heinrich Carl von Künsberg, datiert auf 1715. Blasonierung: In Blau eine silberne eingebogene Spitze, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein roter, flacher Hut, aus dem zwei rote Büffelhörner wachsen, an den Mündungen mit je einer silbernen Kugel. Nachweis: Siebmacher Band: Bad Seite: 60 Tafel: 36, Band: Bay Seite: 43 Tafel: 42, Band: Pr Seite: 51 Tafel: 64, Band: Sa Seite: 12 Tafel: 11, Band: AnhA Seite: 80 Tafel: 47, Band: Pr Seite: 223 Tafel: 273, Alter Siebmacher von 1605. Berliner Wappenbuch (Farben im Schild fälschlicherweise invers). Rahrbach S. 145-147. Schöler S. 67, T. 21. Aschaffenburger Wappenbuch Tafel 16 Seite 128. Scheiblersches Wappenbuch Folio 403. Otto Hupp, Münchener Kalender 1934.

Die fränkische Familie mit Stammsitz in Altenkünsberg bei Creußen und Besitzschwerpunkten in Oberfranken und im Frankenwald stand in Diensten der Andechs-Meranier, des Hochstifts Bamberg und der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach bzw. -Bayreuth. Etliche Mitglieder der Familie traten in das Würzburger Domkapitel ein, andere in den Johanniterorden. Die Wernsteiner Linie bekam 1623 das Erbmarschallamt oberhalb Gebürg des Burggrafentums Nürnberg verliehen. Der Freiherrenstand wurde der Familie 1690/1691 bestätigt. Hier handelt es sich um Heinrich Carl von Künsberg (16.11.1664-19.7.1725) aus der Weidenberger Hauptlinie zu Kirmsees, hochfürstlich Brandenburg-Kulmbachischer Obrister beim Fränkischen Kreis in einem Dragoner-Regiment. Er war der Sohn von Christoph Ludwig von Künsberg (19.8.1666-20.9.1713) zu Kirmsees und Maria Johanna Catharina von Deuring zu Mittelweyerburg. Er war unvermählt und kinderlos. Ordensaufnahme 16.11.1715.

 

Abb. links oben: Tafel 25: dritte Position von rechts, Aufschwörschild für "J. G. V. Fischern" = Johann Georg Edler von Fischern, datiert auf 1715. Blasonierung: In Blau drei im Dreipaß um eine goldene Kugel gelegte silberne Fische, sich mit den Köpfen und Schwänzen jeweils überkreuzend, auf dem gekrönten Helm mit rechts blau-silbernen und links blau-goldenen Decken ein wachsender schwarzer Indianer mit Federkrone und Pfeil in der Rechten. Nachweis: Siebmacher Band: Pr Seite: 128 Tafel: 172. Rietstap: "D'azur à une boule d'or posée au centre d'un triangle renversé formé de trois poissons d'argent, les têtes et les queues croisées. Casque couronné. Cimier un Indien issant ceint d'un tablier et couronné de plumages, le carquois sur le dos, tenant de sa main dextre une flèche en pal. Lambrequin à dextre d'or et d'azur, à senestre d'argent et d'azur. Devise VIRTUS ET HONOS." Die Familie kommt in Sachsen, Preußen und im Schwarzburgischen vor. Johann Georg von Fischern war Geheimer Rat.

Abb. rechts oben: Tafel 26: Position Mitte rechts, Aufschwörschild für "C. H. V. Leipziger" = Christoph Heinrich von Leipziger (1678-8.11.1748), datiert auf 1714. Hier ist der rote Schild bis auf die goldene Damaszierung leer, nur die Helmzier in Form eines roten, sitzenden Fuchses mit Hahnenschwanz ist dargestellt. Die vollständige Blasonierung lautet: In Gold ein aufspringender roter Fuchs mit Hahnenschwanz, auf dem Helm mit rot-goldenen Decken sitzend ein roter Fuchs mit Hahnenschwanz. Nachweis: Siebmacher Band: Pr Seite: 232 Tafel: 282 (Schwanzfedern schwarz und silbern), Band: PrE Seite: 123 Tafel: 104, Band: Sa Seite: 37 Tafel: 41. Carl-Alexander von Volborth: Fabelwesen der Heraldik (Schwanzfedern schwarz). Jahrbuch des Deutschen Adels, Bd. 2, 1898 (dort Schwanzfedern abwechselnd silbern und rot). Im Alten Siebmacher von 1605 (Meißnische, Tafel 156) sind die Schwanzfedern schwarz mit silberner Spitze.

Die von Leipziger stammen aus dem Raum Meißen, breiteten sich von da in Sachsen aus und spalteten sich in zwei Linien, die von Zwethau-Friedersdorf (Ast zu Zwethau und Ast zu Friedersdorf) und die von Wildenau (1. Ast und 2. Ast). 1905 bzw. 1906 änderte die Familie ihren Namen mit einer jeweiligen einer preußischen und sächsischen Genehmigung in "von Leipzig". Hier handelt es sich um Christoph Heinrich von Leipziger, den Sohn von Balthasar Hieronymus von Leipziger (1644-1731) und Katharina Margarethe von Berbisdorf. Er heiratete in erster Ehe Johanne Elenore von Loß und in zweiter Ehe Henriette Friederike von Erdmannsdorff. Er diente dem polnischen König und Kurfürsten von Sachsen als Stallmeister und Kammerherr und wurde Amtshauptmann in Torgau. Ihm gehörte das Rittergut Mahla bei Torgau. Sein erster Sohn - mit den gleichen Initialen, aber zu spät - war  Carl Heinrich von Leipziger auf Zwethau (1718-1761). Sein zweiter Sohn war Christoph Friedrich von Leipziger (1730-).

 

Abb. links oben: Tafel 27: Position Mitte links, Aufschwörschild für "H. S. B. V. Miltitz" = Heinrich Siegmund Baron von Miltitz, datiert auf 1713. Blasonierung: In Silber drei schwarze Balken, auf dem gekrönten Helm mit schwarz-silbernen Decken zwei silberne Büffelhörner, je mit vier schwarzen Balken belegt. Nachweis: Siebmacher  Band: Sa Seite: 39 Tafel: 44, Band: Pr Seite: 55 Tafel: 71, Band: SaA Seite: 108 Tafel: 70, Band: MeA Seite: 69 Tafel: 39, Band: PoA Seite: 61 Tafel: 37, Band: PrA Seite: 49 Tafel: 36, Band: AnhA Seite: 82 Tafel: 4, Band: ThüA Seite: 65 Tafel: 51, Jahrbuch des Deutschen Adels, Bd. 2, 1898.

Die meißnisch-sächsische Familie hat als Stammsitz Miltitz bei Klipphausen im Landkreis Meißen. Zeitweise gehörte sie zur Naumburger Stiftsritterschaft. Wichtige Schlösser der Familie waren Schloß Scharfenberg, Schloß Batzdorf, Schloß Schenkenberg, Schloß Oberau und Schloß Siebeneichen. Moritz Heinrich von Miltitz wurde am 25.10.1678 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Die von Miltitz sind eines Stammes mit den von Maltitz, mit welchen sie den gleichen Schild teilen (aber oben mit schwarz beginnend), die aber ein anderes Kleinod benutzen. Im 17. Jh. wandte sich ein Zweig nach Pommern, und von da nach Preußen und Mecklenburg, ist aber 1876 erloschen. Andere Zweige bestehen noch heute. Von den Initialen her handelt es sich wahrscheinlich um Heinrich Sigmund von Miltitz (1673-1741), Hessen-Darmstädtischer Oberhofmarschall und Generalmajor. Er war der Sohn von Karl von Miltitz (1616-1691) und Eleonora Sophia von Gustedt, und er war vermählt mit Magdalena Sophia von Stein.

Abb. rechts oben: Tafel 28: dritte Position von links, Aufschwörschild für "F. H. V. D. S." = Friedrich Hermann von der Streithorst (1680-1735), datiert auf 1713. Blasonierung: In Rot zwei schräggekreuzte goldene Fischgabeln (Dreizack), auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken zwei schräggekreuzte goldene Fischgabeln (Dreizack). Nachweis: Siebmacher Band: Pr Seite: 398 Tafel: 444, Band: Ost Seite: 448 Tafel: 182, Band: PrA Seite: 91 Tafel: 67, Alter Siebmacher von 1605, Max von Spießen (Hrsg.): Wappenbuch des Westfälischen Adels. Rietstap: "De gueules à deux tridents d'argent emmanchés d'or passés en sautoir. Cimier les tridents".

Es handelt sich um eine westfälische Familie mit Stammsitz im Stift Osnabrück, heute ein Teil der Gemeinde Bohmte; das alte Burghaus existiert aber seit 1862 nicht mehr. Die Familie wird 1304 erstmalig erwähnt. Weitere Besitzungen waren in Walburg, Schieferhoff, Schlierstädt, Königslutter, Kübblingen und Rottorf. Familienmitglieder tauchen in Diensten der Herzöge von Braunschweig als Landdrost, Minister, Statthalter, Hofrichter auf sowie als Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft. Andere Familienmitglieder waren im Militärdienst. Weitere Besitzungen wie Erdeborn und Kreßfeld lagen im Mansfeldischen, wo die Familie noch etwas länger bestand als im Braunschweigischen. Friedrich Hermann von der Streithorst war Obrist-Lieutenant in Stuttgart, Obervogt zu Heidenheim, Generalmajor in Diensten des Schwäbischen Kreises. Er war vermählt mit Dorothea Auguste Eleonore von Zabeltitz. Seine einzige Tochter war Eberhardine Juliane (Henriette) Wilhelmine von der Streithorst (29.8. 1726-26.2.1805), 1749 Hofdame der verwitweten Herzogin Maria Augusta von Württemberg, verheiratet am 20.8.1750 mit Joachim Ludwig Freiherr von Schwarzenau (26.8.1713-16.12.1787), Legationsrat, Minister, Gesandter, Numismatiker. Friedrich Hermann von der Streithorst war außerdem noch seit dem 23.6.1731 Ritter des herzoglich württembergischen Ritterordens von der Jagd.

 

Abb. links oben: Tafel 29: zweite Position von links, Aufschwörschild für "C. F. Freyherr v. Seckendorff" = Christoph Friedrich Freiherr von Seckendorff-Aberdar (31.5.1679-6.1.1759), datiert auf 1711. Blasonierung: In Silber zwei rote, unten verbundene und achtförmig miteinander verschlungene Lindenzweige mit acht nach außen gerichteten Blättern, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein roter, hermelingestulpter Hut, oben mit schwarzen Hahnenfedern besteckt. Nachweis: Siebmacher Band: Bay Seite: 22 Tafel: 15-16, Bad Seite: 76 Tafel: 45, Bay Seite: 57 Tafel: 60, Brau Seite: 9 Tafel: 7, He Seite: 26 Tafel: 28, Pr Seite: 27 Tafel: 30, Pr Seite: 64 Tafel: 82, Pr Seite: 374 Tafel: 422, Reu Seite: 9 Tafel: 7, Sa Seite: 16 Tafel: 15, Wü Seite: 4 Tafel: 4, Wü Seite: 11 Tafel: 14. Scheiblersches Wappenbuch Folio 347. Schöler, Familienwappen 91 u. Taf. 41 Nr. 2. Otto Hupp, Münchener Kalender 1903.

Die von Seckendorff sind ein bekanntes und weit verzweigtes Reichsrittergeschlecht, eines der ältesten Frankens, das ursprünglich aus Seckendorf zwischen Cadolzburg und Langenzenn stammt. In diesem namengebenden Ort befand sich ein 1326 an Nürnberger Bürger verkauftes Anwesen, Allodial- also Eigenbesitz der Familie, was für die Namensgebung viel wichtiger war als eine wohl auszuschließende Befestigung. Die Keimzelle des Besitzes und der Verbreitung liegt also bei Seckendorf, Langenzenn und Obernzenn. Der erste greifbare Vertreter ist Rudigerus de Saccendorf im 12. Jh., urkundlich gesichert ist Heinrich von Seckendorff 1254. Bald darauf entstanden die drei Hauptlinien Aberdar (Aberdar v. S.), Gutend (Gaudenz v. S.) und Rinhofen (Friedrich v. S.), später in viele weitere, allesamt erloschene Nebenlinien aufgeteilt. Insgesamt waren es sogar 13 Linien: Aberdar (Obernzenn, rings um Crailsheim), Gutend (Obernzenn), Rinhofen I (um Bayreuth), Rinhofen II (Hallerndorf, mittlerer Regnitzlauf), Rinhofen III, Nold (Steigerwald, Mainviereck), Egersdorf, Hörauf, Hoheneck, Pfaff (Steigerwald), Jochsberg (bis ins Bayerische um Ingolstadt), Abenberg und Obersteinach. Davon blühen heute noch Gutend, Aberdar und Rinhofen III. Die von Seckendorff waren ursprünglich im Dienste der Burggrafen von Nürnberg, später der Markgrafen von Ansbach; sie hatten in der Linie Nold 1412-1659 das Schenkenamt des Burggrafentums Nürnberg inne.

Bei dem Betreffenden handelt es sich um Christoph Friedrich Freiherr von Seckendorff, den Sohn von Christoph Siegmund von Seckendorff (1629-1710) auf Markt Sugenheim, Obern- und Unternzenn und Barbara Dorothea Sibylla Bernhold von Eschau (1639-1701). Sein Vater war kaiserlicher Wirklicher Rat und Ritterhauptmann des Kantons Altmühl. Christoph Friedrich wurde in Sugenheim geboren. Er heiratete am 16.8.1705 Friederike Wilhelmine Marschall von Ebneth (1685-5.11.1737), die Tochter von Georg Christoph Marschall von Ebneth und Dorothea Friederike Wolfskehl von Reichenberg, und wurde zum Stammvater der Hauptlinie Aberdar auf Unternzenn.

Christoph Friedrich Freiherr von Seckendorff war Diplomat und brandenburg-ansbachischer Minister. Er begann seine politische Karriere nach einer ausführlichen Kavalierstour 1704 als Kammerjunker des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. 1706 wurde er Hofrat, 1710 Oberamtmann von Burgthann, 1714 Geheimer Rat. 1721 bekam er den Vorsitz über alle Hof-, Kammer- und Landschaftskollegien des Fürstentums Brandenburg-Ansbach. 1722 wurde er Oberamtmann in Uffenheim, 1726 Erster Gesandter beim Fränkischen Kreis, 1727 Gesandter beim Frankfurter Assoziations-Kongreß. 1731 wurde er Direktor des Hofrats-Kollegiums, 1735 Präsident des Geheimen Rats. 1750 zog er sich aus dem Geheimem Rat und dem Hofrat zurück, blieb aber noch Präsident. Weiterhin war er kaiserlicher Landrichter des Burggrafentums Nürnberg. Er starb in Unternzenn. Christoph Friedrich Freiherr von Seckendorff war also kein Politiker in Bayreuth, sondern in Ansbach, und dort war er einer der verdienstvollsten und dominierendsten Politiker seiner Zeit, der Verwaltungsreformen vorantrieb und eine sehr erfolgreiche Wirtschaftspolitik betrieb, ohne die Markgraf Alexander bankrott gegangen wäre. Er war ein unentbehrliches Arbeitstier, der 1721-1750 prägend für die Ansbacher Politik war. Sein Nachfolger am Ansbacher Hof wurde sein Neffe Christoph Ludwig von Seckendorff. 1711 wurde Christoph Friedrich in den Orden de la Sincérité aufgenommen, 1732 bekam er den preußischen Schwarzen Adlerorden. Seine Güter waren Unternzenn, Sugenheim, Ebneth, Frensdorf und Weingartsgreuth.

Abb. rechts oben: Tafel 30: Position ganz links, Aufschwörschild für "J. H. Hoffer V. Lobenstein" = Johann Heinrich Hofer von Lobenstein (-1732), datiert auf 1711. Blasonierung: In Silber drei oben gezinnte rote Sparren, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken eine naturfarbene, goldene oder silberne Fischreuse, oben golden gekrönt und mit Pfauenfedern besteckt (Pfauenfederbusch). Nachweis: Siebmacher Band: Wü Seite: 8 Tafel: 9, Band: Bö Seite: 228 Tafel: 99, Band: Pr Seite: 46 Tafel: 58, Wappenbuch des churbayrischen Adels BSB Cgm 1508, Image 51. Rietstap: "D'argent à trois chevrons de gueules crénelés chacun de trois pièces. Casque couronné. Cimier une cage d'osiers d'or de forme ovale couronnée d'or sommée de trois plumes de paon au naturel en haut à senestre la cage a une petite porte ouverte". Im Rietstap wird das Kleinod also als Weidenkäfig interpretiert.

Die Hofer von Lobenstein sind eine altbayerische Familie; ihr Stammsitz ist die Burg Hof am Regen (bei Nittenau, Oberpfalz). Der zweite Stammsitz wurde Burg Lobenstein bei Zell (Landkreis Cham, Oberpfalz). In Württemberg erwarb die Familie Schloß Wildenstein (Fichtenau, Landkreis Schwäbisch Hall). Der hier relevante Johann Heinrich Hofer von Lobenstein machte eine militärische Karriere in Diensten der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. 1696 wurde er Fähnrich, 1700 Leutnant. 1701 wurde er zum Brandenburg-Ansbachischen Kammerjunker bestellt. 1703 erhielt er den Rang eines Hauptmanns, 1710 wurde er Obristwachtmeister. 1720 wurde er zum Premier-Major bei einem Regiment des Fränkischen Reichskreises bestellt; 1727 sind Streitigkeiten über eine Bewerbung des Philipp Carl Graf zu Erbach um eine Stelle als General-Major des Fränkischen Kreises überliefert. Er war mit Catharina Sophia von Nauendorff verheiratet. Johann Heinrich Hofer von Lobenstein konnte alle Besitzungen der verschiedenen Linien wieder in einer Hand vereinigen. Ordensaufnahme am 11.6.1711. Sein Sohn, Georg Christian Heinrich Franz Hofer von Lobenstein, kaiserlicher Oberst und Kommandant der Festung Raab, war jedoch der letzte dieser Linie. Der einzig damals übriggebliebene männliche Nachkomme des Stammes und anteiliger Erbe war nun Carl Friedrich Franz Hofer von Lobenstein (-1828), königlich-preußischer Major.

Wappentafeln auf der Nordostseite an der Brüstung der unteren Empore, Sechsergruppe rechts neben der Orgel
Abb. links unten: Tafel 31: Position ganz rechts, Aufschwörschild für "J. W. FReyHer V. Unruhe" = Johann Wilhelm Freiherr von Unruh (21.6.1668-7.12.1728), datiert auf 1711. Blasonierung: In Gold ein roter, gewendeter Löwe mit Doppelschwanz, auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken drei Straußenfedern, eine rote zwischen zwei goldenen. Nachweis: Siebmacher Band: PrE Seite: 175 Tafel: 151, Band: ÖSchl Seite: 98 Tafel: 51, Band: Pr Seite: 30 Tafel: 34. Rietstap: "D'or au lion contourné de gueules la queue fourchée. Cimier trois plumes d'autruche".

Die Familie kommt in Schlesien, Sachsen und Polen vor. Die hier wiedergegebene Helmzier mit den Straußenfedern wird von der sächsischen Linie geführt. Die schlesische Linie hat nach dem Alten Siebmacher von 1605 einen silbernen Mühlstein, auf dem oben drei Straußenfedern in den Farben rot-golden-silbern angebracht sind, seitlich zwei rote Tatzen am Mühlstein. Die freiherrliche Linie geht auf Hans Siegmund von Unruh (1644-1694) aus der Linie Wendtstadt-Linden zurück. Der hier relevante Freiherr Johann Wilhelm von Unruh, Sohn des Vorgenannten mit Ursula Elisabeth Helene von Schlichting, war ein kaiserlicher Obrist, seit dem 8.10.1723 Generalfeldwachtmeister, und Besitzer des Rittergutes Wagroda (Wendstadt, Kreis Guhrau, polnisch Góra in Niederschlesien). Er heiratete eine Frau von Hinderer.

Es gibt noch ein freiherrliches Wappen (Siebmacher Band: Pr Seite: 30 Tafel: 34): Geviert mit Herzschild, Feld 1 und 4: in Rot ein halber silberner Adler am Spalt, Feld 2 und 3: rot-schwarz gespalten, Herzschild: in Gold ein roter doppelschwänziger Löwe, drei gekrönte Helme: Helm 1 (Mitte): zu rot-silbernen Decken ein silberner Stockanker, Helm 2 (rechts): zu rot-goldenen Decken drei Straußenfedern, eine goldene zwischen zwei roten, Helm 3 (links): zu schwarz-roten Decken ein silberner Spielwürfel zwischen zwei Büffelhörnern, das rechte rot, das links schwarz.

 

Abb. rechts oben: Tafel 32: Position innen rechts, Aufschwörschild für J. C. V. Benckendorff" = Johann Casimir von Benckendorff (10.6.1681-30.11.1722), datiert auf 1710. Blasonierung: Gespalten, rechts in Gold ein roter halber Adler am Spalt, links in Blau drei goldene Rosen pfahlweise, auf dem gekrönten Helm mit rechts blau-goldenen und links rot-goldenen Decken eine goldene Rose angestemmt zwischen einem Flug, rechts blau-golden-rot geteilt, links rot-golden-blau geteilt. Zum Literaturabgleich siehe im ersten Kapitel zu dieser Kirche.

Johann Casimir von Benckendorff auf Eschelsdorf, Lehen und Göppmannsbühl war der Sohn von Johann Martin von Benckendorff (1645-1713) auf Eschelsdorf und Lehen, Assessor am kaiserlichen Landgericht des Burggrafentums Nürnberg und hochfürstlich Brandenburg-Kulmbachischer Kammerrat und Oberamtmann zu Creussen. Johann Casimir von Benckendorff war hochfürstlich Brandenburg-Kulmbachischer Geheimer Rat, Oberforstmeister und Jägermeister sowie Ober-Falconier. Er blieb unvermählt und ohne Nachkommen. Er ist der Bruder des im ersten Kapitel über diese Kirche erwähnten Adam Christoph Siegmund von Benckendorff (26.12.1684-9.11.1745), Stammherr der Vogtländischen Linie der Familie, zu Schlottenhof.

Dazu passend ein kleiner Exkurs in die oberen Regionen der Kirche: Eine weitere Darstellung dieses Wappens ist an der Wand rechts neben der Orgel angebracht, plastisch aus Holz geschnitzt und farbig gefaßt, aber ohne namentliche Zuweisung.

 

Abb. links oben: Tafel 33: Position Mitte rechts, Aufschwörschild für "J. P. W. F. V. Sponheim" = Johann Philipp Wolf von Sponheim, datiert auf 1710. Blasonierung: Rot-golden geschacht mit einem silbernen rechten Freiviertel, dieses belegt mit einem schwarzen Doppeladler, auf dem Helm mit rot-goldenen Decken aus einem golden-rot geschachten Köcher hervorkommend zwei naturfarbene (grüne) Pfauenstöße. Nachweis: Siebmacher Band: NaA Seite: 10 Tafel: 14 (Helmzier: roter Hut mit silbernem Stulp), Otto Gruber: Wappen des mittelrheinisch-moselländischen Adels (Helmzier: ein roter Hut, der Stulp rot-golden geschacht mit silbernem Freiviertel, darin ein schwarzer Adler, im Stulp steckend zwei naturfarbene Pfauenstöße). Humbracht ebenso.

Das Wappen ist offensichtlich ein Derivat des Sponheimer Schachs, das aber rot-silbern (Hintere Grafschaft) bzw. blau-golden (Vordere Grafschaft) war und kein Freiviertel mit Adler hatte. Von diesem grundsätzlich geschachten Wappen finden wir einige Varianten, die zum größten Teil dadurch entstanden sind, daß dem Wappen ein Freiviertel mit einer gemeinen Figur hinzugefügt worden ist (Löwe, Ankerkreuz, Topf, Flügel, Rabe, Lilie, Stern, Adler). Diese eine eigene rheinisch-moselländische Wappengruppe bildenden Derivate entstanden entweder durch Stammesverwandtschaft, uneheliche Abkunft oder häufiger aufgrund eines Burgmannschafts- oder Ministerialitätsverhältnisses. Der schwarze Adler in silbernem Freiviertel ist typisch für die Wolf von Sponheim, die aus einer unehelichen Nachkommenschaft von Emich von Sponheim entstanden sind, Kleriker, 1299 Archidiakon, 1305 Stellvertreter des Mainzer Dompropstes und 1305 einer der beiden Elekten des Mainzer Domkapitels, aber Peter von Aspelt unterliegend. So wurde das Beizeichen schon 1351 von den Brüdern Johann, Wolf und Heinrich, Wepelinge Wolf von Sponheim geführt, desgleichen 1395 von einem Ritter Wolf von Sponheim. Der Familie gehörte das Hofgut in Lauschied, wo sie seit der Mitte des 14. Jh. mit der Hälfte des Ortes belehnt waren und die oberste Gerichtsbarkeit ausübten. Und wie wir sehen, gab es die Familie noch Anfang des 18. Jh., ist dann aber erloschen. Johann Philipp Wolf von Sponheim (wobei "Wolf" kein Vorname ist, sondern zum Familiennamen gehört) war hochfürstlich Brandenburg-Bayreuthischer Kammerjunker und Oberamtmann zu Pegnitz. Er vermählte sich mit Sophia Christina Freiin von Hohenfeld (6.10.1685-). Johann Philipp Wolf von Sponheim, Sohn von Philipp Wolf von Sponheim, hatte noch einen Bruder, Augustus Werner Wolf von Sponheim, und das ist die allerletzte Generation der Familie. Die Besitzungen kamen durch Überträge 1702 und 1729 an die Freiherren, späteren Grafen von Ingelheim.

Dazu passend ein kleiner Exkurs in die oberen Regionen der Kirche: Eine weitere Darstellung dieses Wappens ist an der Wand links neben der Orgel angebracht, plastisch aus Holz geschnitzt und farbig gefaßt, aber ohne namentliche Zuweisung.

Abb. rechts weiter oben: Tafel 34: Position Mitte links, Aufschwörschild für C. M. V. GRAVENREUTH" = Christian Martin von Gravenreuth, datiert auf 1709. Blasonierung: In Blau aus naturfarbenen Felsen im linken Untereck hervorwachsend ein silbernes, golden bewehrtes Einhorn, auf dem blau-golden bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken das Einhorn wachsend. Nachweis: Siebmacher Band: Bay Seite: 37 Tafel: 34. Rietstap: "D'azur à une licorne d'argent issante d'une terrasse rocheuse du même mouv. de l'angle senestre de la pointe. Cimier une licorne issante d'argent".

Die bayerische Familie hat ihren Stammsitz in Grafenreuth, heute Thiersheim (Landkreis Wunsiedel). Sie erlangte 1825 den Grafenstand, wobei die gräfliche Linie aber 1919 erlosch. Freiherrliche Linien bestehen fort und leben u. a. auf Schloß Affing (Landkreis Aichach-Friedberg). Christian Martin von Gravenreuth stand in den Diensten der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach bzw. Brandenburg-Bayreuth und war Ober-Schenk, Geheimrat, Obrister, General und Kommandant der Festung Plassenburg. Christian Martin war ebenso wie sein Bruder Johann Christoph Karl Ernst von Gravenreuth Mitglied im Orden de la Sincérité. Aufnahme am 16.4.1709. Ein weitläufiger Verwandter von ihm, Georg Christoph von Gravenreuth, stiftete in seinem Testament vom 30.7.1735 ein Spital und eine Kapelle in St. Georgen. Das Stift wurde 1743 erbaut und ist heute Teil der Hospitalstiftung.Über dem Stiftsportal taucht ein weiteres Mal das Gravenreuth-Wappen auf, in der Spitze des Dreiecksgiebels. Christian Martin von Gravenreuth verkaufte 1739 das Stammgut Grafenreuth an seinen Schwiegersohn, den Oberjägermeister Philipp Sigmund von Schirnding. Übrigens wurde das Gravenreuther Familienwappen von der Gemeinde Affing mit Erlaubnis der Familie als Kommunalwappen übernommen.

 

Abb. links oben: Tafel 35: Position innen links, Aufschwörschild für "H. O. V. BasseVitz" = Helmut Otto von Bassewitz (1673-20.12.1736), datiert auf 1707. In Silber ein aufspringendes schwarzes Wildschwein mit hervorstehender silberner Bewehrung, auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein wachsendes, silbern bewehrtes schwarzes Wildschwein zwischen zwei silbernen Eberhauern. Nachweise und Familiengeschichte siehe im ersten Kapitel zur Kirche.

Diese Aufschwörtafel steht für Helmut Otto (auch: Hellmuth Otto) von Bassewitz, den Sohn von Abraham von Bassewitz (1625-1675) und Dorothea von der Kettenburg. Er trat in Militärdienste des Fürstentums Bayreuth ein. Seine Aufnahme in den Orden erfolgte, als er noch Hauptmann im Regiment Boyneburg war. 1727 wurde er Generalmajor, 1734 Wirklicher Generalfeldzeugmeister und Kommandierender General sämtlicher Truppen des Fränkischen Reichskreises. Unter Prinz Eugen von Savoyen befehligte er die fränkischen Truppen, als es im Polnischen Thronfolgekrieg 1733 zur Besetzung und Verteidigung der Reichsfestung Philippsburg (Landkreis Karlsruhe) kam. Die Belagerung des Jahres 1734 durch französische Truppen (60000 Mann) wurde einer der schlimmsten, die diese Festung je erlebt hat. Die Garnison durfte nach der Kapitulation nach Mainz abziehen. Helmut Otto von Bassewitz gründete nie eine Familie. Sein Erbteil der väterlichen Güter verkaufte er vorzeitig an seinen Bruder und stiftete mit dem ausbezahlten Anteil ein Stipendium. Zu seinem Bruder siehe unten.

Abb. rechts oben: Tafel 36: Position ganz links, Aufschwörschild für "H. H. V. Barth" = Hanß Heinrich von Barth (-1722), datiert auf 1707. Blasonierung: In Rot zwei silberne, nebeneinander gestellte, mit den Schneiden auswärts gekehrte Parten (Beile) mit naturfarbenem Stiel, auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken die beiden Parten (Beile). Nachweis: Siebmacher Band: SchwA Seite: 4 Tafel: 2. Das Wappen ist durch Parte = Beil redend.

Hanß Heinrich von Barth aus einer schwarzburgischen Adelsfamilie war Hofmeister bei der Markgräfin Sophia Wilhelmine zu Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, geborene Herzogin von Sachsen-Weißenfels. Er begleitete u. a. die Markgräfin am 19.9.1719 ins Herzogtum Sachsen-Weißenfels, wo sie 2 Monate verbrachte, und beaufsichtigte ihr Gefolge. Aus dieser Zeit verdanken wir dem Hofmeister detaillierte Berichte über das Leben am Weißenfelser Hof.

Wappentafeln auf der Nordostseite an der Brüstung der unteren Empore, Sechsergruppe links neben der Orgel
Abb. links unten: Tafel 37: Position ganz rechts, Aufschwörschild für "J. H. V. Moltke" = Joachim Hanns von Moltke, datiert auf 1706. Blasonierung: In Silber drei (2, 1) schwarze Birkhähne, hier jeweils auf einem grünen Stück Moorwiese, was aber künstlerische Freiheit ist und nicht essentieller Bestandteil des Wappens, auf dem gekrönten Helm mit schwarz-silbernen Decken sieben fächerförmig gestellte, mit Pfauenfedern besteckte goldene Schäfte. Nachweis: Deutsche Wappenrolle DWR Band: XXVIII Seite: 81 Nummer: 7000/75. Siebmacher Band: SH Seite: 12 Tafel: 5, Band: SH Seite: 12 Tafel: 5, Band: PoA Seite: 61 Tafel: 38 mit mehreren vermehrten Varianten.

Die mecklenburgische Familie stammt aus Mecklenburg. Namengebend war das Dorf Moltow südlich von Wismar. In der Rostocker Gegend wurde die Familie in der zweiten Hälfte des 13. Jh. zum führenden Adelsgeschlecht und einer der größten Landeigentümer. Von da breitete sich die Familie nach Schleswig-Holstein und Dänemark aus, wo mehrere Linien entstanden. Die Familie spielte eine Rolle dabei, als die Herrschaft Rostock ein dänisches Lehen wurde. Das wurde von Dänemark entsprechend honoriert. Als die Herrschaft Rostock wieder an Mecklenburg kam, profitierten die Familienmitglieder erneut, und alle Gewinne aus der militärischen Tätigkeit wurden in den Erwerb von Grundbesitz und Rechten gesteckt, so daß mit dem Strietfelder Besitzkomplex einer der größten Güterkomplexe Mecklenburgs entstand. Eventuell ist das Wappen ein redendes, weil nach einer von mehreren Interpretationen das Wort "Moltek" ein Birkhuhn bezeichnen soll. Dafür spricht, daß die Familie Berkhahn mit den Moltkes stammesverwandt ist. Joachim Hanns von Moltke war preußischer Kämmerer und Oberhofmeister der Markgräfin Margaretha, sowie württembergischer Oberhofmarschall in Stuttgart. Er war auch seit dem 12.11.1718 Mitglied im herzoglich württembergischen Ritterorden von der Jagd.

 

Abb. rechts oben: Tafel 38: Position innen rechts, Aufschwörschild für "C. V. BasseVitz" = Christoph von Bassewitz (1670-1745), datiert auf 1706. Blasonierung: In Silber ein aufspringendes schwarzes Wildschwein mit hervorstehender silberner Bewehrung, auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein wachsendes, silbern bewehrtes schwarzes Wildschwein zwischen zwei silbernen Eberhauern. Nachweise und Familiengeschichte siehe erstes Kapitel zu dieser Kirche, vgl. auch weiter oben auf dieser Seite.

Diese Aufschwörtafel steht für Christoph von Bassewitz, den zweiten Sohn von Abraham von Bassewitz (1625-1675) und Dorothea von der Kettenburg. Zu seinem Bruder Helmut Otto von Bassewitz siehe oben; von diesem kinderlosen Bruder kaufte Christoph dessen Anteil am Erbanspruch auf die väterlichen Güter. 1700 hatten die beiden Brüder die Güter Hohen-Luckow und Pohrsdorf geerbt. Der aus dem Mecklenburgischen stammende Christoph von Bassewitz wurde 1695 bayreuthischer Offizier, 1702 Obristwachtmeister im Kürassierregiment, hochfürstlich-Brandenburgischer Geheimer Rat, Oberstallmeister, 1712 Oberhofmarschall, Kommandant der Garde und Obristlieutenant, schließlich 1722 Generalmajor. Die Ordensaufnahme erfolgte am 23.4.1706. Unter Christoph von Bassewitz wurde 1707-1714 das neue Herrenhaus Hohen-Luckow (Landkreis Rostock) erbaut, in dessen Festsaal eine 32er Ahnenprobe mit entsprechenden Wappen seiner Urururgroßeltern zu sehen ist. 1727 schied er aus der aktiven militärischen Laufbahn aus und zog nach seinem Abschied aus der Armee auf seine mecklenburgischen Güter. Christoph von Bassewitz heiratete zweimal, in erster Ehe am heiratete am 4.8.1704 in Erlangen Magdalena Sophie von Stockhausen (6.7.1685-31.8.1724), die Tochter von Hans Franz von Stockhausen auf Immenhausen und Agnesia Lucia von Steinberg aus dem Hause Wispenstein, in zweiter Ehe Sophie von Bibow. Aus diesen beiden Ehen gingen mehrere Kinder hervor, von denen aber alle Söhne im Kindesalter verstarben. Da auch Christoph somit ohne männliche Nachkommen blieb, erbte danach 1749 Detlof Hans von Bassewitz, ein Vetter dritten Grades, Rittergut und Schloß Hohen-Luckow, der zuvor schon den Familienbesitz in Bibow, Jarchow, Holldorf und Neuhof geerbt hatte. Das ist das Familienmitglied, dessen Aufschwörtafel im ersten Kapitel beschrieben wurde.

 

Abb. links oben: Tafel 39: Position Mitte rechts, Aufschwörschild für "J. L. V. Löwenberg" = Joseph Ludwig Leopold von Löwenberg (31.12.1678-24.5.1723), datiert auf 1705. Blasonierung: Geteilt und halbgespalten, oben in Gold ein schwarzer Doppeladler, die Brust belegt mit einem roten Schildchen mit silbernem Balken, unten rechts in Silber ein gekrönter, goldener, doppelschwänziger Löwe, unten links in Schwarz ein gewendeter, gekrönter, goldener, doppelschwänziger Löwe. Zwei gekrönte Helme, Helm 1 (rechts): zu schwarz-silbernen Decken der schwarze Doppeladler mit dem Brustschildchen wie beschrieben, von der Kaiserkrone mit abfliegenden Bändern überhöht (die eigentlich auch im Schild vorhanden sein müßte), Helm 2 (links): zu schwarz-silbernen Decken ein gekrönter, goldener, doppelschwänziger Löwe, der in den Vorderpranken Schwert und Reichsapfel hält.

Nachweis: Siebmacher Band: BayA2 Seite: 116 Tafel: 73. Dort mit weiteren Details (Blason stark überarbeitet): Golden, schwarz und silbern geteilt und halbgespalten über grünem Schildfuß, Feld 1: ein schwarzer Doppeladler, von der Kaiserkrone mit abfliegenden Bändern überhöht, auf der Brust der österreichische Schild mit dem schwarzen Majuskel-Buchstaben "L" auf dem Balken, Feld 2: ein rechtsgewendeter gekrönter goldener Löwe, in der rechten Vorderpranke ein Schwert haltend, Feld 3: linksgewendet ein gekrönter goldener Löwe, in den Vorderpranken eine blaue Kugel haltend. Diese Tafel in der Abb. links oben ist die einzige von insgesamt vier Wappendarstellungen, bei der Feld 2 eine silberne Feldfarbe hat, alle drei anderen sind in beiden unteren Feldern schwarz. Eine weitere Wappenbeschreibung ist in Zedlers Universallexikon zu finden, auch dort unten rechts schwarz, links silbern angegeben. Wie man hier auf der Tafel sieht, ist mit der blauen Kugel der Reichsapfel gemeint, hier blau mit goldenen Beschlägen. Daß hier in der Helmzier der Löwe Schwert und Reichsapfel trägt, ist ein Indiz, daß wohl auch diese Details wie in den Nachweisen beschrieben in den beiden unteren Feldern zu sehen sein müßten. Ein Schildfuß ist hingegen nirgends verifizierbar, und bei Zedler wird er nicht angegeben. Es bleibt die Tatsache, daß hier die silberne und die schwarze Feldfarbe andersherum ist als in den Nachweisen angegeben. Zedler gibt schwarz-silberne Decken an, dito im Siebmacher; hier sind die Decken bei dieser Tafel schwarz silbern und bei der nachfolgend beschriebenen (Abb. oben rechts) schwarz-golden. Vom Motiv der Kleinode könnten sie auch rechts schwarz-golden und links schwarz-silbern sein.

Joseph Ludwig Leopold von Löwenberg (Leopold gehört zum Familiennamen!) war der Sohn von Wolfgang Leopold von Löwenberg. Er wurde in Wien geboren und zog zunächst mit dem Vater nach Regensburg um. Bereits 1685 kam er zusammen mit seinem Bruder (s. u.) nach Bayreuth, wurde aber wegen des ausbrechenden Pfälzer Erbfolgekrieges 1688 vom Vater wieder nach Regensburg geholt. Trotzdem machte er später eine militärische Karriere. Er studierte zwar zunächst Rechtswissenschaften in Leipzig und ab 1693 in Halle, wieder gemeinsam mit seinem Bruder. Eine ausgedehnte Kavalierstour durch Deutschland, Italien und Frankreich folgte. Nach seiner Rückkehr trat er in Dienste des Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth und wurde im Jahr 1700 hochfürstlich Brandenburgischer Kammerjunker und Cornet bei der Garde. Am Spanischen Erbfolgekrieg nahm er teil und geriet kurzfristig in Gefangenschaft. 1702 wurde er Lieutenant bei der Kürassier-Kompanie, 1703 Kapitän-Lieutenant, 1704 Rittmeister. Als solcher nahm er an der Schlacht bei Höchstädt teil. Die Ordens-Aufnahme erfolgte am 23.4.1705. 1707 wurde er kaiserlicher Generaladjutant; Markgraf Christian Ernst hatte gerade den Oberbefehl über das Heer übernommen. 1710 wurde Joseph Ludwig Generaladjutant des Fränkischen Kreises. 1715 wurde er unter Markgraf Georg Wilhelm Oberst-Wachtmeister bei der Garde zu Pferde, danach Reise-Stallmeister und 1722 Obrist-Lieutenant bei der Garde zu Pferde sowie Ober-Reise-Stallmeister. Beim Fränkischen Kreis wurde er 1723 Oberst-Lieutenant beim Kürassier-Regiment. Eine ihm in Aussicht gestellte Stellung als Oberamtmann in Creussen konnte er nicht mehr antreten. Er blieb unvermählt und kinderlos.

Abb. rechts oben: Tafel 40: Position Mitte links, Aufschwörschild für "R. A. L. V. Löwenberg = Raimund Antonius Leopold von Löwenberg (24.1.1676-7.8.1715), datiert auf 1705. Blasonierung wie oben, aber mit dem Unterschied, daß hier das Feld 2 eine schwarze Feldfarbe besitzt, und daß in Feld 1 die zwischen den Adlerköpfen schwebende Krone hier dargestellt wird.

Raimund Antonius Leopold von Löwenberg war der Bruder des zuvor beschriebenen Joseph Ludwig. Er wurde auch in Wien geboren, nach Bayreuth zu Privatunterricht geschickt, wieder nach Regensburg geholt, nach Leipzig und Halle zum Studium geschickt. Nach kurzem Heimataufenthalt ging es noch vor dem Bruder nach Bayreuth und wurde im Jahr 1697 hochfürstlich Brandenburgischer Kammerjunker des Kronprinzen Georg Wilhelm. Bei dessen Vater, Markgraf Christian Ernst, stand Raimund Antonius in hoher Gunst, und ersterer nahm ihn auf seine Reisen mit, und förderte ihn, wo er konnte. 1698 reiste er mit dem Kronprinzen an den sächsisch-polnischen Hof. 1699 leistete er bei der Vermählung seines Dienstherrn wichtige Dienste. 1701 wurde er zum markgräflich-Bayreuthischer Hofrat ernannt. 1705 wurde er Reisemarschall, 1707 Geheimer Rat, 1712 mit dem Regierungsantritt seines Dienstherrn Hofmarschall, 1713 Landeshauptmann zu Neustadt an der Aisch und Oberamtmann zu Hoheneck. Die Ordensaufnahme geschah am 23.4.1705, und er wurde zum Ordenskanzler berufen. Raimund Antonius Leopold von Löwenberg heiratete zweimal, in erster Ehe am 23.3.1708 mit Catharina Margaretha von Rehmen (-17.6.1711), in zweiter Ehe Eleonora Juliana von Metzradt aus dem Hause Doberschütz. Beide Ehen blieben kinderlos. Er starb mit 39 Jahren, ausgelaugt von seine vielen Reisen, Kriegszügen und dabei erworbenen Krankheiten.

Dazu passend ein kleiner Exkurs in die oberen Regionen der Kirche: Rechts (Abb. oben) und links (Abb. unten) des Altars sind weit oben über der zweiten Empore an den beiden Eckpfeilern schon im Deckenansatz zwei aus Holz geschnitzte Wappen der Familie Leopold von Löwenberg angebracht. Auf diesen beiden erkennt man einige Details deutlicher, vor allem den auf dem Balken des Schildes für das Erzherzogtum Österreich befindlichen Großbuchstaben "L". Und hier tragen die beiden Löwen unten im Schild auch klar erkennbar Schwert und Reichsapfel. Auch wenn der Schild gleich ist bei beiden plastischen Vollwappen, so ist das Oberwappen total unterschiedlich: Das eine (Abb. oben) hat nur den Adler zwischen den beiden gekrönten Helmen, das andere (Abb. unten) hat keinen Adler, dafür den Löwen entzerrt zu zwei Löwen, beide voneinander abgewandt, der rechte mit dem Schwert, der linke mit dem Reichsapfel (Kreuz verlorengegangen). Hier wurden also aus den zwei Helmen und zwei Kleinoden der Literatur eine Variante mit zwei Helmen und einem Kleinod und eine andere Variante mit zwei Helmen und einem zu zwei entzerrten Kleinod gemacht.

Der Begründer der Familie und Vater der beiden hier beschriebenen Brüder war der am 30.3.1630 in Münchberg (Oberfranken) geborene Wolfgang Leopold war ein Pfarrerssohn (der Vater hieß auch Wolfgang), der seine Eltern kriegsbedingt früh verlor und deshalb seine Ausbildung abbrechen mußte. Er kam bei einem markgräflichen Kammersekretär unter und lernte dort die Kanzleiarbeit, danach kam er beim Kastner von Wunsiedel unter. 1648 ging er nach Österreich, wo er 36 Jahre als Sekretär in den Diensten des aus Modena stammenden Feldherrn und kaiserlichen Generals Graf Raimondo Montecuculi (1609-1680) stand. Wolfgang Leopold vermählte sich mit Barbara Lucretia Hampelius, einer Tochter des kaiserlichen Rates und Regenten von Niederösterreich, Joachim Hampelius. Am 13.7.1667 wurde er als Rittmeister vom Kaiser geadelt mit dem Prädikat "Leopold von Löwenberg". Nach dem Tod des Grafen blieb er noch zwei Jahre bei dessen Sohn, dann ging er 1683 nach Regensburg, wo er am 22.11.1699 starb. Dieser Leopold von Löwenberg hatte neben diesen beiden hier beschriebenen Söhnen noch Anne Theresia zur Tochter. Da seine beiden Söhne wie zuvor beschrieben kinderlos verstarben, endete der Mannesstamm dieser Familie bereits 1723 und verschwand nach einem kurzen, nur 2 Generationen dauernden Höhenflug wieder aus der Geschichte. Nun wieder weiter mit der Reihe der Aufschwörtafeln:

 

Abb. links oben: Tafel 41: Position innen links, Aufschwörschild für "P. A. B. V. Kaltenthal" = Philipp Achilles Baron von Kaltenthal, datiert auf 1705. Blasonierung (Farbabweichungen zur Literatur): In Rot ein hier goldenes (Lit.: silbernes) Hirschgeweih mit Grind, auf dem Helm mit rot-goldenen (Lit.: rot-silbernen) Decken ein wachsender roter, mit einer silbernen Schrägbinde versehener (Lit.: silbern-rot geteilter oder roter, mit silbernem Balken belegter) Hirschkopf mit silbernem (Lit.: lt Siebmacher rotem oder lt. Rietstap silbernen) Geweih. Nachweis: Siebmacher Band: WüA Seite: 97 Tafel: 56, Band: WüA Seite: 12 Tafel: 4. Rietstap: "De gueules à une ramure de cerf d'argent. Cimier une tête et col de cerf de gueules ramée d'argent". Alberti S. 386. Im Wappenbuch des Abtes Ulrich von St. Gallen ist das Geweih silbern im Schild, das Kleinod ganz rot, das Geweih der Helmzier aber mehrfach silbern-rot geteilt.

Die Familie stammt aus Württemberg. Ihre Mitglieder werden auch "Burggrafen von Kaltenthal" genannt. Es gab drei Zweige, einen von Kaltenthal, einen von Büsnau und einen von Möhringen. Die beiden letztgenannten Zweige erloschen. Nur der erste überlebte und bildete erneut einen Zweig Möhringen. Der letzte Sitz der Familie war Aldingen am Neckar. Die Familie ist insgesamt Ende des 19. oder Anfang des 20. Jh. erloschen. Philipp Achilles Frhr. von Kaltenthal war der Sohn von Georg Christoph von Kaltenthal (1650-12.3.1715) auf Mühlhausen und Osterzell, württembergischer Rat und Kammerjunker, und dessen zweiter Ehefrau, Maria Kunigunda Schilling von Canstatt (9.9.1668-12.10.1741). Philipp Achilles Freiherr von Kaltenthal war pfälzischer Geheimer Rat und Hofrat, Obermarschall und Kriegskommissar, Brandenburg-Kulmbachischer Geheimer Rat, Amtshauptmann in Kulmbach. Er war verheiratet mit Theresia Josepha von Löwenberg. Seine Aufnahme in den Orden erfolgte am 23.4.1705, und er wurde zum Ordenskanzler bestimmt.

Abb. rechts oben: Tafel 42: Position ganz links, Aufschwörschild für "Herman(nn) F. G. Z. Hohenzollern" = Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern (11.1.1665-23.1.1733), datiert auf 1705. Hier ist der Schild blau und bis auf goldene Damaszierungen ohne Inhalt. Hier müßten aufgrund der vorhandenen drei Kleinode die Inhalte der schwäbischen Grafen von Hohenzollern zu sehen sein, die silbern-schwarze Hohenzollern-Vierung, geviert mit dem goldenen Sigmaringer Hirsch in blauem Feld, und die schräggestellten goldenen Stäbe in rotem Herzschild für das Reichserbkämmereramt, so wie wir es bei Jost Ammann 1570 sehen, oder so wie in Siebmachers Wappenbuch von 1605. Dazu werden drei gekrönte Helme geführt, Helm 1 (Mitte): auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken ein aufrechtes goldenes Lilienzepter (Reichserbkämmereramt), Helm 2 (rechts): auf dem gekrönten Helm mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender, silbern-schwarz gevierter Brackenrumpf (Hohenzollern), Helm 3 (links): auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein rotes Hirschgeweih (Sigmaringen). Nachweis: Siebmacher Souveräne 4, Seite 27-28, Tafel 27.

Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern war der Sohn von Philipp Friedrich Christoph Fürst von Hohenzollern-Hechingen (24.6.1616-1671) und Maria Sidonia Markgräfin von Baden-Rodemachern (1635-15.8.1686). Er war zunächst für eine geistliche Laufbahn bestimmt und wurde Domherr zu Köln und Straßburg. Mit päpstlichem Dispens trat er zurück in den Laienstand und heiratete am 8.9.1704 in erster Ehe Markgräfin Eleonore Magdalena von Brandenburg-Bayreuth (14.1.1673-23.12.1711), Tochter des Markgrafen Christian Ernst, daher die Verbindung nach Bayreuth. Aus dieser Verbindung entstammt eine Tochter, die unvermählt blieb. In zweiter Ehe heiratete er am 27.5.1714 in Oettingen Maria Josepha Theresia Gräfin zu Oettingen-Spielberg (19.9.1694-1778), und aus dieser mit mehreren Kindern gesegneten Verbindung kam dann der Stammhalter. Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern machte eine militärische Karriere, k.k. Generalfeldmarschall-Lieutenant des Kaisers und des Fränkischen Kreises, Obrister über ein Regiment zu Fuß. Schließlich wurde er Gouverneur von Freiburg.

Literatur, Links und Quellen:
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.de/maps/@49.9541059,11.592822,18.75z - https://www.google.de/maps/@49.9540937,11.5928929,117m/data=!3m1!1e3
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Ordenskirche Bayreuth St. Georgen:
https://www.ordenskirche.de/
Kirchenführer: Die Ordenskirche, hrsg. von der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bayreuth-St. Georgen
von Nitzschwitz:
https://www.schlossarchiv.de/herren/n/NI/Nitzschwitz.htm
von Künsberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Künsberg
Uso Künßberg: Geschichte der Familie Künßberg-Thurnau, München 1838 -
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-446389
Genealogie Künsberg: Biedermann: Geschlechtsregister der Reichsfrei unmittelbaren Ritterschaft Landes zu Franken Löblichen Orts Gebürg
http://books.google.de/books?id=49JDAAAAcAAJ Tafel 124
Herrn Daniel von Künßberg ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Heinrich_von_Leipziger
https://de.wikipedia.org/wiki/Leipzig_(Adelsgeschlecht)
Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, Bd. 5, Friedrich Voigt's Buchhandlung, Leipzig 1864, S. 450-451 -
https://books.google.de/books?id=21IBAAAAQAAJ
von Miltitz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Miltitz_(Adelsgeschlecht)
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Genealogie von Miltitz:
https://gedbas.genealogy.net/person/descendants/1181526314
Rittergut Streithorst:
http://www.hunteburg.de/kulturelles/articles/gut-streithorst.html
Wappen Streithorst
http://www.wappenbuch.de/pages/wappen_182_Siebmacher.htm
Lebensdaten Streithorst: Artikel zu Joachim Ludwig Freiherr von Schwarzenau, in: Hessische Biographie
https://www.lagis-hessen.de/pnd/11737928X
Streithorst: Artikel in: Johann Heinrich Zedler: Zedler Großes vollständiges Universal-Lexikon, Band 40
https://books.google.co.jp/books?id=C3NkAAAAcAAJ S. 915-916
Genealogie Seckendorff: Biedermann: Geschlechts-Register der Reichs-Frey unmittelbaren Ritterschafft Landes zu Francken, löblichen Orts Steigerwald
http://books.google.de/books?id=5tJDAAAAcAAJ Tafel 135
Genealogie Seckendorff:
https://www.geni.com/people/Christoph-Friedrich-Freiherr-von-Seckendorff/6000000049796410870
Gerhard Rechter: Christoph Friedrich Freiherr von Seckendorff, in: Neue Deutsche Biographie 24 (2010), S. 119-120 -
https://www.deutsche-biographie.de/pnd117459275.html#ndbcontent - https://www.deutsche-biographie.de/sfz120630.html
von Seckendorff: https://de.wikipedia.org/wiki/Seckendorff_(Adelsgeschlecht)
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Johann Wilhelm von Unruh:
https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Liste_der_kaiserlichen_Generale_der_Fr%C3%BChen_Neuzeit/U
von Benckendorff: Biedermann: Geschlechts Register der löblichen Ritterschafft im Voigtlande
http://books.google.de/books?id=FCZRAAAAcAAJ und https://books.google.de/books?id=QG_QEmPN-DQC Tafel 5 und 8.
Felix Hauptmann (1856-1934), Zehn mittelrheinische Wappengruppen, Jahrbuch der Heraldischen Gesellschaft "Adler" in Wien 1900, 10, S. 1–43,
http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/10203/ und http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/10203/pdf/E001616955.pdf
von Gravenreuth:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gravenreuth_(Adelsgeschlecht)
Georg Christoph von Gravenreuth:
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_von_Gravenreuth
von Bassewitz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bassewitz
Helmut Otto von Bassewitz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmuth_Otto_von_Bassewitz
Belagerung von Philippsburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Belagerung_von_Philippsburg_(1734)
von Moltke:
https://de.wikipedia.org/wiki/Moltke_(Adelsgeschlecht)
von Bassewitz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bassewitz
Christoph von Bassewitz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_von_Bassewitz
Artikel zu Leopold von Löwenberg in: Johann Heinrich Zedlers Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste, 1731-1754, Band 17 (Leis-Lm), Sp. 396-400 -
https://www.zedler-lexikon.de/index.html?c=blaettern&seitenzahl=0214&bandnummer=17&view=150&l=de und folgende Seiten 213-215, darin Bezug auf Longolinus: Adels-Geschichte des Marcgrafthums Bayreuths
Kaltenthal-Genealogie: Carl Friedrich Schilling von Canstadt: Geschlechts-Beschreibung derer Familien von Schilling, S. 361
https://books.google.co.jp/books?id=3CdLAAAAcAAJ
Hohenzollern-Hechingen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hohenzollern-Hechingen - Stammliste: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Hohenzollern#Linie_Hohenzollern-Hechingen
Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Friedrich_von_Hohenzollern-Hechingen
Schwäbische Hohenzollern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwäbische_Hohenzollern
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
Albert Raff: Verleihungsliste: Die Ritter des herzoglich württembergischen Ritterordens von der Jagd (1702-1806), Stuttgart, 2013 -
https://www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de/DGOWP/wp-content/uploads/2013/11/Verleihungsliste_württ_Jagdorden_Raff.pdf
Johann Conrad Peetz: Neu-eröfnetes Europäisches Staats-Theatrum: Auf welchem Der vornehmsten Staaten in Europa jetzt lebende hohe Personen... , Regensburg 1730, S. 450-464
https://books.google.co.jp/books?id=mNBWAAAAcAAJ
Louis Schneider: Der Rothe Adler-Orden, Hayn, Berlin 1857 -
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/9296907 - http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/structure/9296448 - http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/download/pdf/9296448?name=%255B1%255D
ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Martin Bachmann für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder aus dem Innenraum vom 13.5.2019

Ordenskirche St. Georgen, Teil 1: Tafeln 1-22 - Ordenskirche St. Georgen, Teil 3: Tafeln 43-58 - Ordenskirche St. Georgen, Teil 4: Tafeln 59-72 - Ordenskirche St. Georgen, Teil 5: Tafeln 73-85

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